god/gott cooperative

Die Wahrheit siegt, aber sie kann nur siegen, wenn sie gesagt wird. (Johann Hus 1369-1415)

Größenwahn

Kleine Sünden bestraft Gott sofort, große etwas später. - Wir lieben Gott vor allem deswegen, weil er seinen eigenen Grundsätzen mit einer Geduld und einem Langmut treu bleibt, die man nirgendwo sonst findet. Eine viel zu wenig verstandene Tatsache ist etwa, dass Jesus lieber sich selber opferte, anstatt sich der Gefahr auszusetzen, nur einen einzigen der Seinen zu verlieren.

Mit den kleinen Sünden spielen wir hier auf Erdogan an und mit den großen (wie man vielleicht „Merkelt“) auf die der gesamten EU. Wie wurden wir mit Gedichten über Erdowahn überhäuft, von demjenigen mit dem Megapalast, dem großen Flughafen und der Pressefreiheit. Wir denken dabei an einen anderen Flughafen, der in Berlin schon seit ewigen Zeiten einer Fertigstellung harrt. Wir denken auch an manipulative Leitmedien (dies nicht erst seit Bekanntwerden der Atlantikbrücke), die uns in sämtliche Kriege der letzten Zeit hineingelogen haben. Ein Spiegel-Reporter wie Robert Menasse gehört da zum System, er ist zwar ein Bauernopfer, aber bei keiner Nähe nur ein unschuldiger Mitläufer. Die Sachen tragen spät aber doch Früchte. Die beiden größten Sündenpfuhls Europas, Paris und Berlin, versinken im eigenen Morast. Man kann darüber streiten, ob Gelbwesten besser sind als kriminelle Clans, die etwa für den Diebstahl der 100kg Goldmünze im Bodemuseum verantwortlich sind und die ganze Straßenzüge beherrschen. Paris hat dabei wohl beides, die Pest und die Cholera.

Wir haben uns schon längst mit den Zuständen wie sie sind abgefunden und eigentlich nur darauf gewartet, was Gott von alledem hält. Es ist reichlich naiv und jeder spielt mit seinem geistigen Tod, wenn er lebt, als gäbe es keinen Gott, keine Wahrheit oder keine göttliche Gerechtigkeit. Es ist völlig irrig, in einer Art von Größenwahn zu glauben, man müsse durch „postfaktische Geschichtsschreibung“ oder irgendwie andersartige wahrheitsverdrehende bzw. -verzerrende Medienarbeit die Welt retten. Vieles ist dabei ohnehin so abgehoben und weltfremd, dass es oft nicht einmal zu einem mitleidigen Lächeln reicht. Wie anders sonst sind wohl die narzisstischen Kränkungen all derer zu verstehen, die enttäuscht darüber sind, dass nur ein „GOd“ und nicht ein Geheimdienst ihre persönlichen Daten öffentlich gemacht hat. Unreine, wie wir alle es sind, werden gemieden wie eine Seuche und nur wenige schaffen es über ihren Tod hinaus über Jahrtausende zu leuchten. Dies gilt besonders dann, wenn man für den ökologischen und ökonomischen Ruin eines ganzes Kontinentes wie Europa Mitverantwortung trägt:

Veröffentlichungen wie etwa ein Agraraltlas, der Versäumnisse der EU auflisten soll, verschleiern und kaschieren die gravierenden großen Probleme und helfen nur den Erstellern der Studien. Es liegen noch viele Welten zwischen einem Salvator Mundi und all den vielen von dubiosen Interessen gesteuerten selbsternannten Welten- und Weltrettern - eine Kluft, die schon im römischen Reich bestand, und Seneca war dabei wohl ein Schreiber, der noch in keiner Weise mit der heutigen Dreistigkeit gelogen und manipuliert hat. Ein politischer Kreuzestod durch das damalige Weltreich war dem einen beschieden, dem anderen ein erzwungener Selbstmord, wodurch er noch einen Teil seiner Ehre retten konnte. Spätere Geschichtsbücher werden einmal davon berichten, mit wieviel Ehre Europa seinen Niedergang fand und ob dieser dem des römischen Reiches ebenbürtig ist.

<<<< * >>>>

Gottes Mühlen mahlen langsam,
aber schrecklich fein.

Friedrich von Longau (Jan. 1605 – 24. Juli 1655)

Ikarus

Wer kennt nicht Ikarus, der, der griechischen Sage nach, mit seinen Flügeln aus Federn und Wachs zu leichtsinnig wurde. Er ist der Sonne zu nahe gekommen, sodass das Wachs schmolz und er ins Meer stürzte.

Als ein Airbus am 13.Januar 2009 mit 155 Passagieren an Board auf dem Hudson-River wasserte, war unser erster Eindruck, dass Ikarus unversehrt im Meer gelandet ist. Alle Welt spricht von einem Wunder, dass es nur zwei Knochenbrüche gegeben hat und dass man selbst das Flugzeug wieder flott machen kann. Wenn schon von einem Wunder gesprochen wird, so möchten wir hier behaupten, dass Gottes Wunder nicht grundlos sind und nicht unverstanden bleiben sollten. Für uns hat Gott mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass unsere direkte Konfrontation mit der Natur (in diesem Fall war es ein Vogelschwarm - siehe auch ORF ) und die Zerstörung unseres Planeten, uns abstürzen lässt. Mehr noch, wir glauben, Gott hat mit uns einen Bund geschlossen, dass unser Planet und damit die gesamte Menschheit vor großem Schaden bewahrt bleibt, wenn wir zur Notwasserung ansetzen. Unsere Vernunft und auch unser Gefühl sagen uns schon lange, dass wir so nicht weiter machen können und dass es eine Kursänderung im Großen wie im Kleinen - und damit bei jedem von uns geben muss. Dass Gott uns verspricht unseren Planeten zu retten und die Menschheit nicht mit einer apokalyptischen Sintflut, wie es eine solche seit Noahs Zeiten nicht mehr gegeben hat, heimsuchen will, dafür wollen wir ihm hier danken. Mehr noch, wir sollten seinen Bund ernst nehmen und an Gottes Versprechen glauben und dafür arbeiten dass unser Teil der Abmachung erfüllt wird. Wir hoffen, dass wir viele, viele sind und immer mehr und mehr werden, die Gott ernst nehmen. Man könnte hier noch vieles versuchen hineinzudeuten, z.B.: wieso es gerade ein europäischer Airbus sein musste, ob nur 155 Menschen oder Nationen gerettet werden und ähnliches. Ob vielleicht die beiden Beinbrüche mit den Nationen zu deuten sind, die ihre Sicherheitsausgaben erhöht haben oder ob vielleicht die zwei abgerissenen Triebwerke etwas zu bedeuten haben. Öffentlich wollen wir dies hier nicht tun, sondern wollen ihn, als den lebendigen und die gesamte Menschheit liebenden Gott preisen.

Geschwindigkeitsmesser von AF447

Stimmen werden immer lauter, dass es keinen Gott gibt bzw. wenn es einen solchen gibt, dass er entweder tot ist oder zumindest nicht mit uns „spricht“. Wir wollen hier am Beispiel des Todesfluges Airbus AF447 abermals anderes behaupten. Wir haben hier schon mit einem früheren Artikel Ikarus behauptet, dass Gott uns ein sehr gutes Angebot gemacht hat. Es wäre zu einfach nun zu behaupten, dass mit dem Todesflug AF447 Gott uns mitteilt, dass er keinen von uns rettet und wir alle verdammt sind. Wie etwa in einem Beitrag im ORF vom Juli 2009 wird vermutet, dass die Geschwindigkeitsmesser versagt haben oder vielleicht vereist waren. Falsche Geschwindigkeit führte angeblich zum Abschalten des Autopiloten und letztlich zum Absturz. Die Geschwindigkeit hat auch in der Bibel eine besondere Bedeutung. „Die Ersten werden die Letzten sein und die Letzten werden die Ersten sein.“ Gott will vielleicht durch diese Tragödie uns mehr denn je bewusst machen, dass das Wetter rauher wird und Schlechtwetterfronten auf uns zukommen (was uns nicht überraschen sollte). In einer Zeit wo wir glauben alles muss schneller werden und wir uns keine Zeit mehr nehmen weder für unseren Nächsten noch für Gott, will Gott uns ermahnen unsere "Fühler" nicht vereisen oder defekt werden zu lassen. Es ist Gott dem die Ewigkeit gehört und er ist es, der über den Ablauf der Zeit bestimmt. Wir mögen vielleicht über kleine Augenblicke bestimmen, es ist aber Gott, der nicht nur Herr über den Augenblick ist. Genauso wie für ein Flugzeug ist es auch für uns etwas grundlegendes die richtige Geschwindigkeit zu messen und zu kennen. Es ist fatal, wenn wir verschlossen sind und nicht mehr die richtige Geschwindigkeit wahrnehmen können. Man kann in solche Tragödien noch vieles hineininterpretieren, wollen dies, wie schon früher, hier aber nicht öffentlich tun. Etwa dies, dass wir uns vielleicht nicht allzu sehr auf unseren Autopiloten verlassen sollten und wir einmal einen nassen Finger zum Fenster hinausstrecken sollten, um so ein erstes ungefähres Gefühl für unsere (mitunter nutzlos) verrinnende Zeit zu bekommen. Im Mittelalter hat man in solchen Dingen oft ein Gottesurteil gegen die Opfer gesehen. Wir glauben, dass Gott solcherart aber eher mit den Überlebenden spricht und nicht mit den Opfern, deren „Zwiegespräche“ mit Gott wir nicht belauschen oder erspähen können.

Volentem ducunt fata, nolentem trahunt.

Der ehemalige russische Präsident Michail S. Gorbatschow ist auch berühmt wegen der Ansage an die damaligen DDR-Funktionäre „Wer zu spät kommt, den straft das Leben“. Es ist uns nicht bekannt, ob Michail S. Gorbatschow dabei an Gott gedacht hat und ob er sich überhaupt zu irgendeiner Religion bekennt. Er war damit aber nicht nur im Trend des „Zeitgeistes“, sondern hat diesen sogar noch geprägt. Von einem auf Gott ausgerichteten Menschen erwartet man sich gerade dieses, nämlich dass er ein Gespür für den Willen Gottes (oder „Zeitgeist“) hat und das anderen auch mitzuteilen vermag. Dieser in die Weltgeschichte des Menschen eingreifende, sprechende und lebendige Gott - wo ist er heute ? - Oder ist dieser lebendige Gott doch eher ein Untier, das den Unwilligen in seinen Fängen zerreibt ? Auch Jesus kannte den Willen Gottes im Ablauf des menschlichen Lebens und hat nicht nur sein eigenes Schicksal am Kreuz und seine Auferstehung, sondern auch die Vertreibung des Volkes Israels und die Zerstörung des Tempels (70 n Chr. durch die Römer) vorausgesehen. Mehr noch, Jesus hat alle als Heuchler beschimpft, die die Zeichen der Zeit nicht zu deuten wussten. Sind wir auch Heuchler ? Es ist schwer zu glauben, dass Gott in der heutigen, durch viele Krisen geladene Zeit nichts zu sagen hätte. Wir glauben, dass durch Gott nicht nur all unsere heutigen Krisen einen Sinn bekommen, sondern, dass er uns darüber hinaus noch durch viele Zeichen führt und leitet. Im Jahr 2009 gab es einige Ereignisse, von denen wir etwa Ikarus oder den Geschwindigkeitsmesser von AF447 als solche sahen. Zu dieser Serie von Flugzeugunglücken gehört sicher auch der Absturz vor den Komoren, mit dem alleine überlebenden 12jährigen Mädchen. Viele Bilder, die eine Deutung suchen, gehen uns bei diesem wie einem Phönix aus der Asche entsteigendem Mädchen durch den Kopf - eine volle Ausdeutung wollen wir hier aber dem Leser überlassen. Auch der zu Ende gehende Mayakalender mit dem Datum 2012 prägt das momentane Bild des bevorstehenden Wandels und Umbruchs mit. Auch der Herr wurde gefragt, wann denn all diese Dinge eintreten werden. Die Antwort war, dass es uns nicht gegeben ist, weder den Tag noch die Stunde zu kennen und selig diejenigen sind, die der Herr bei seiner Ankunft nicht schlafend findet – all jene, die gegürtet und mit dem Wanderstab in der Hand wachsam sind und ihm einen freudigen Empfang bereiten werden.

>>> * <<<

volentem ducunt fata, nolentem trahunt (lat.)

Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mich sich.