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Die Wahrheit siegt, aber sie kann nur siegen, wenn sie gesagt wird. (Johann Hus 1369-1415)

21.12.2012 als Chance

Auch wenn das Jahr 2012 noch nicht abgeschlossen ist, soll hier das Jahr 2012 im Vergleich zu früheren als ein besonderes herausgearbeitet werden - besonders, weil einige Ereignisse und Entwicklungen zukünftige Wege vorzeichnen. Selbst die Frömmsten würden von einem Jahr 2012 nicht die Lösung von selbstgemachten und selbstverursachten Problemen, wie der Eurokrise, den Unruhen im Nahen Osten, die irgendwann auch auf Europa übergreifen werden (wie etwa die Unruhen anlässlich von Angelika Merkel in Griechenland erahnen lassen) oder ähnlichen erwarten – im Gegenteil d.h. so mancher hofft auf Gerechtigkeit und dass Gott sein Strafgericht über die Erde bald errichten möge. Dennoch sehen wir in diesem Jahr positive Impulse für künftige Entwicklungen, wie es sie schon lange nicht mehr gegeben hat. Einerseits scheint etwa wissenschaftlich mit der Higgs Boson Entdeckung eine lang erwartete Tür nun weit geöffnet oder etwa mit dem Stratos-Sprung, Neuland erobert zu werden, andererseits bringt aber gerade erst die Krise eine Rückbesinnung auf wahre Werte und drängt Populisten, falsche Propheten, Demagogen und Schaumschläger zurück wie in einem Artikel in diePresse oder Kurier gut aufgezeigt wurde. (An Beispielen für Demagogen, Schaumschläger, Schönredner etc. fehlt es in der österreichischen Innenpolitik sicher nicht). Überraschend – bei weiterer Betrachtung aber völlig einsichtig – ist, dass dabei alle Bereiche des öffentlichen Lebens erfasst werden d.h. von dieser Entwicklung ist nicht nur die Politik betroffen, sondern auch Wirtschaft, Wissenschaft bis hin zu Weltanschauungen und Religionen. Dass gerade unter religiösem Deckmantel Narrenfreiheit existiert und man sich hier selbst für noch so großen Unfug bis hin zu nahezu kriminellen Delikten, unerträgliche Freiheiten herausnehmen kann, wurde etwa mit dem Nudelsieb erfolgreich vorexerziert.

Wie ein Körper durch Krankheit reagiert, wenn man ungesund lebt oder sich ungesund ernährt, so reagiert auch das soziale Miteinander und Gefüge, wenn die Lebensweise/Lebenseinstellung nicht mehr stimmt durch Krisen oder/und gesellschaftliche, soziale und religiöse Spannungen, Konflikte und Unruhen. Krankheiten wie Krisen und Konflikte sind Chancen, die man ernst nehmen und nützen soll bzw. muss, um Schlimmerem zu entgehen. Das Jahr 2012 und die Folgenden sind Jahre der Chance und das nicht nur durch die Neuevangelisierung Europas. Sie sollten vor allem Jahre der Erkenntnis sein und uns bewusst machen, dass die Früchte an den Bäumen in unserem Paradies mit mehr Sorgfalt und Bedacht konsumiert werden müssen. Nicht nur die Bibel weiß, dass der Tag der Erkenntnis die Vertreibung aus einem Paradies ist, sondern auch Walther Rathenau, das letztes Opfer des Deutschen Kaiserreiches und das erste Opfer des Dritten Reiches hat dies vorausgeahnt und auch selber miterleben müssen. Eine Vertreibung aus einem Paradies, wo mitunter nicht mehr alles als Wunder gesehen werden kann, was bisher als Wunder galt (siehe).
Anmerkung:
Der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäischen Gemeinschaften zum Trotz, weisen die separatistischen Strömungen in vielen europäischen Staaten darauf hin, dass man dem komplexen übergeordneten Ganzen nicht mehr gewachsen ist. Nicht das Eingeständnis eines solchen Sachverhaltes ist ein Zeichen von Verfall, sondern die Tatsache selbst und ein offenes Eingeständnis würde eher für eine große Reife sprechen zu der man sich aber erst durchringen muss.

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Es steht uns bevor die Zeit des Erkennens und der Grausamkeit.
Nach ihr kommt die Zeit des Begreifens und der Liebe.
Walther Rathenau (29.Sep. 1867 - 24.Juni 1922)

Wettlauf ums Gehirn

Ende Januar 2013 berichteten etwa spiegel.online oder der Kurier von zwei Flagschiff-Forschungsprojekten, welche die EU in den kommenden Jahren mit je 1 Milliarde Euro fördern will. Dem nicht genug, scheint auch, wie n-tv.de berichtet, nun ein ähnliches Projekt in Amerika in Vorbereitung. Dieses Human Brain Project, in dem das menschliche Gehirn auf einem Großrechner simuliert werden soll, spricht in ganz besonderer Weise für das europäische (aber auch amerikanische) Selbstverständnis. Europäern und Amerikanern ist viel zu wenig bewusst, dass ihre ganze Wesensart kopflastig ist. Dies äußert sich nicht nur in einer verkopften Theologie und Philosophie, sondern auch in der gesamten durchrationalisierten Arbeitswelt und nicht zuletzt auch in der Schulmedizin. Überflüssig zu sagen, dass bei uns die Gehirnfunktionen eines Menschen entscheidet, ob jemand als tot oder lebendig einzustufen sei. Es ist aber nicht nur die Kopflastigkeit, die uns dieses Projekt hier erwähnen lässt, sondern die immer wiederkehrenden Versuche des Menschen, Menschen zu schaffen oder nachzubilden. Die Geschichten darüber sind so alt wie die über Adam, der aus Lehm erschaffen wurde, dem jüdischen Golem oder einem Frankenstein. Soll da ein künstliches Gehirn der europäischen wissenschaftlichen Elite etwas Besonderes sein, die nur ein Organ eines künstlichen Menschen erschaffen will? Es gab schon zurzeit Jesu Magier, Priester oder Zauberkünstler, die bei Jahrmärkten toten Kamelen kurzfristig Leben einhauchten. Sei es, dass sie dies mit Elektrophysiologie wie ein Galvani mit Froschschenkel (ohne die genauen physikalischen Zusammenhänge zu verstehen) machten, oder dies mit anderen uns bisher verborgenen Techniken bewerkstelligten, es blieb immer alles bei stümperhaften unvollendeten Versuchen, auch wenn in der heutigen Zeit eher von Biophysik, einem Orgon-Akkumulator eines Wilhelm Reichs oder etwa synthetischer Biologie gesprochen wird.

 

Aufgeklärte geschlechtsreife Menschen sollten eigentlich wissen, wie neues Leben entsteht. Liebe, Selbstaufgabe und grenzenlose Hingabe an etwas bereits Vorhandenes, etwas Werdendes und dann Heranwachsendes ermöglicht das Entstehen und Wachsen neuen Lebens. Wer es billiger gibt, ist ein Räuber und Dieb (d.h. ein Heiratsschwindler, Kinderschänder, Vergewaltiger, Kindermörder oder ähnliches) und handelt gegen ein höheres Gesetz. Woher kommt der Glaube und die Bemühungen, wir könnten, wie Jesus, Tote erwecken, nur eben mit etwas weniger Liebe und Selbsthingabe? Alles was uns an dieser Vollkommenheit fehlt, fällt wie dunkler schwarzer Schatten durch das Geschaffene auf uns zurück. Das Geschaffene ist letztlich die eigene Inkarnation, bei der man selbst wie ein Weizenkorn in die Erde fällt und stirbt. Glücklich ist nur, was ohne Makel neu erstarken kann.

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Der ist ein Arzt, der das Unsichtbare weiß,
das keinen Namen hat, keine Materie und doch seine Wirkung.
Philippus Theophrastus Paracelsus (1493 - 24. Sep. 1541)

Glaube und Verstand ?

In unserem vorigen Startseitenbeitrag haben wir darauf hingewiesen, dass die europäische und amerikanische Kultur kopflastig ist. Was beim neuen Papst Franziskus recht unreflektiert und unausgegoren ausgesprochen wird, dass Glaube und „gesunder Menschenverstand“ unvereinbar seien, sei hier daher noch weiter aufbereitet. Die Behauptung, dass Glaube und Verstand sich widersprechen, kann ja wohl so nicht stimmen - auch wenn dies Gottgläubigen (etwa von Karl Marx „Religion ist Opium für das Volk“) oft vorgeworfen wird. Das Gehirn ist im Wachzustand das bewussteste Organ des Menschen und kontrolliert und steuert dadurch den gesamten Körper. In dieser Funktion dient es den Füßen genau so wie den Ohren, den Augen, Händen und allen anderen Teilen des Organismus. Wenn das Gehirn zu dominant d.h. der Mensch kopflastig ist, dann beschäftigt es sich mehr mit sich selber, als mit seinen ihm zugedachten Funktionen. Man spricht beispielsweise von Narren oder Irren, wenn ein Gehirn für einfache selbstverständliche Tätigkeiten überproportionale Leistungen aufbringt. Jemand, der etwa bei Tische sitzt und sich überlegt, ob er nun das Brot mit der rechten oder mit der linken Hand greifen soll, ob er vielleicht doch vorher eher die Tasse fassen soll, oder ob er das Gebäck im Getränk eintauchen soll, vielleicht nur halb, weil sonst könnte er sich dabei die Finger nass machen und sich dabei noch fragt, ob er wirklich Durst habe und mit einer Tasse möglicherweise nicht das Auslangen findet etc., wird nie zum Essen kommen und bei vollem Tische verhungern. Ein Narr ist nicht einer der sich zu wenige Gedanken macht, sondern der zu viel Überflüssiges denkt. Bezeichnend dafür ist, dass nicht Albert Einstein die bisher größte menschliche Gehirnmasse hatte, sondern ein Patient einer Nervenheilanstalt. Wenn der neue Papst Franziskus den „gesunden Menschenverstand“ als abträglich bezeichnet, so wollen wir das hier so verstehen, dass er damit nicht den Einzelnen, aber doch die Gesellschaft als Ganzes als verrückt oder auf dem besten Weg es zu werden deklariert. Angesichts den überdimensionalen Ergüssen zu Homosexualität, gleichgeschlechtlicher Ehe und dem Genderwahnsinn, wo etwa eine halbe Million Euro zum Umkomponieren der Bundeshymne investiert wird, um nur die Spitze der Zwangsbeglückungen zu nennen, fällt es uns schwer, dem neuen Papst in aller Öffentlichkeit zu widersprechen. Wer glaubt wird an einem vollen Tisch satt und bei dem findet die gesunde und stärkende Nahrung auch in den Magen. Diese Nahrung bleibt dort auch nicht wie ein Stein unverdaut liegen. Die unverdaulichen Ergüsse und Zwangsbeglückungen können auch nicht dadurch besser verdaut werden, wenn man sie wie Kühe wieder- und wiederkäut.

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Der Mann hatte soviel Verstand,
dass er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.


Georg Christoph Lichtenberg (1. Juli 1742 – 24. Feb. 1799)

 

Zuviel überflüssiges zu denken, bedeutet auch, dass die entsprechenden richtigen Verbindungen im Gehirn einfach fehlen. Der Gehirnforscher und Psychiater Prof. Manfred Spitzer zeigt diese Fehlentwicklungen schon seit Jahren auf:

1984, NSA und Gehirn

Die Brücke von Gerog Orwell's Buch „1984“ mit dem „big brother is watching you“ zum NSA, dem größten militärischen Nachrichtendienst der Welt, schafft fast jeder. (Die weltweite Empörung diesbezüglich kommt nicht daher, dass dies neu wäre oder dass das bis dato noch niemand gewusst hätte, sondern weil man diese Schnüffeleien als Schnüffeleien zu brandmarken versucht, um den Verursachern wenigstens einen Hauch von Unrechtmäßigkeit zu geben). Dass das „alles überwachen und kontrollieren wollen“ für unsere Zeit aber so typisch ist und letztlich mit der Überbetonung und Überbewertung des Gehirns in Zusammenhang steht, sieht man meist nicht mehr. Man fühlt sich wie kleine Götter, die alles können, alles wissen und alles beherrschen und schaut verächtlich auf das ach so dunkle Mittelalter mit den grausamen Hexenprozessen. Dabei war zu keiner Zeit die Heuchelei, Verlogenheit, Unehrlichkeit, der Selbstbetrug und die Tabuisierung größer als heute. Wir beseitigen nicht nur unseren Nachwuchs im großem Stil, sondern zerstören darüber hinaus noch jegliche zukünftige Grundlage, auf die dieser bauen könnte, - sei es die Überfischung der Weltmeere, Abholzung der Regenwälder, Raubbau an den Rohstoffressourcen, zunehmende Zerstörung des Mutterbodens oder das von uns verursachten Aussterben von vielen Pflanzen- und Tierarten/-gattungen. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig und es kommt bei fast niemanden auch nur ein Hauch von Zweifel oder Unwohlsein auf. Im Gegenteil, unsere heutige moderne Wissenschaft und Technik, die kann alles, die beherrscht alles, sieht alles, die weiß alles und, und, und ... und Gott hat sich auch erübrigt. Jeder von uns wird noch einmal auf Knien rutschen und den Allmächtigen um Verzeihung bitten, für das, was wir ihm und seiner Schöpfung bereits angetan haben und immer noch antun. Die Finanz- und Geldwirtschaft ist da wohl noch das geringste Übel, da es nur menschliches Machwerk ist und ausser einem selbstgemachten Hirngespinst nichts Realem entspricht. Verheerend sind dagegen irreversible Eingriffe und unumkehrbare Langzeitfolgen, aufgezeigt etwa bei „plastic planet“ oder „we feed the world“.

Unsere monokultivierte, hoch industrialisierte und entfremdete Landwirtschaft ist weder nachhaltig noch ist sie angelegt, den Hunger der gesamten Menschheit zu stillen. Durch ihre Subventionierung zerstört sie die Existenz von Kleinbauern und Fischern, die dann nicht selten Opfer von Schleppern oder Organräubern sind oder wenn sie bleiben, mit unserem Elektroschrott zugeschüttet werden. Es gibt keine Ecke unserer hoch gelobten modernen Wissenschaft und Technik, die nicht ihr tabuisiertes und tot geschwiegenes tiefes Mittelalter hätte. In der kostenintensiven Apparate- und Chemie-Medizin, die durch Organdiebstahl wohl derzeit das tiefste Mittelalter durchlebt und leichenschänderische und kanibalistische Kulturen weit hinter sich lässt, suchen etwa viele den Ausweg durch eine Hinwendung zur traditionellen Chinesischen Medizin. Man würde nicht glauben, dass vor der unseren so modernen Zeit schon einmal sensiblere höhere Kulturen existiert haben, wo selbst die Störung der Totenruhe schon ein Delikt war. Obwohl all diese Dinge schon seit Jahren allgemein bekannt sind und vieles wahrscheinlich noch im verborgenen schlummert, sehen etwaige Lösungsansätze nicht nur vollkommen unzureichend aus, sondern sind – wie die gesamte politische Grünbewegung zeigt – eine große Täuschung und ein skandalöser Betrug am gutgläubigen, ehrlichen und anständigen Teil der Menschheit. Nicht, dass das Fass damit noch nicht schon mehr als voll wäre, gibt es zum Darüber streuen noch eine seelen- und gottlose Theologie, die einen „Salvator Mundi“ (wer oder was immer das auch sein mag) für all das verantwortlich machen will. Beinahe hätten wir es noch vergessen; alles sind reine Zufälle und alleine durch die Chaostheorie erklärbar und mit dem Menschen hat das aber wirklich absolut nichts zu tun. Braucht man hier noch irgendwelche alttestamentliche Propheten, die diesem selbstherrlichen, arroganten und verwöhnten Geschlecht ein herbes Erwachen voraussagt ?

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Der Horcher an der Wand,
hört seine eigene Schand.


deutscher Volksmund


p.s.: Man braucht kein hoch dotiertes Budget, kein Strafgefangenenlager und keine Anwendung von Folter, um wichtige und richtige Informationen zu erhalten. Wir versuchen diese hier aus Liebe zu unserem Gott und zu seiner ganzen Schöpfung (wovon jeder von uns ein Teil ist) hoch verdichtet, vorverdaut, klein proportioniert, kostenfrei und für jeden verständlich wieder zu geben. Die grobe Sichtweise und Einschätzung des Russisch-Orthodoxen Metropolit Hilarion bezüglich der westlichen Demokratien und Gesellschaftsordnungen teilen wir voll, auch wenn kleinere Details unstimmig sein mögen.