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Die Wahrheit siegt, aber sie kann nur siegen, wenn sie gesagt wird. (Johann Hus 1369-1415)

Anmerkung von Friedrich

Als Kind einer großen Familie habe ich schon früh gelernt einen „Zweifrontenkrieg“ zu führen (ähnlich wie das Volk Israel zwischen Babylon und Ägypten). Einerseits die frechen jüngeren Geschwister von denen man ständig geärgert und „gehänselt“ wird und die jede Kleinigkeit entweder den Eltern oder den größeren und stärkeren Geschwister verpetzen und andererseits eben diese größeren Geschwister. Ich habe dadurch schon früh gelernt, Verständnis für die eine Seite zu haben und auch den Respekt vor der anderen.

Eine zweite Fähigkeit möchte ich hier noch erwähnen, dass ich mich z.B.: daran erinnern kann, wie ich als Kind meine ersten Schritte gemacht habe. Dies sei hier deswegen als etwas Besonderes erwähnt, weil es Menschen gibt, die nicht einmal wissen, was sie gestern gesagt oder getan haben. Diese Tatsache ist für mich anderseits aber nicht besonders aufregend, da ich schon von Menschen gehört habe, die sich an die eigene Geburt erinnern können. Mehr noch, es soll sogar welche geben, die können über besondere Ereignisse im Mutterleib erzählen.

Um Gott mit diesen Seiten dienen zu dürfen, bedarf es freilich noch sehr viel mehr und ich könnte noch so manches erwähnen, doch möchte ich mich auf wesentliches beschränken. Ich darf mit diesen Seiten nicht nur Gott dienen, sondern es ist mein Auftrag. Vielleicht würde mich Gott erhören, wenn ich Ihn um eine andere Aufgabe bitten würde, woran ich aber keine einzige Sekunde wirklich denke. Vor vielen, vielen Jahren, habe ich den definitiven Auftrag erhalten, Ihm seine Welt zurückzugeben und die Menschen zu versöhnen und zu einen. Er hat mir freilich nicht gesagt, wie ich das machen soll und ich bin viele, viele Jahre in dieser Welt herumgeirrt ohne zu wissen, wie ich seinem Auftrag gerecht werde. Ich hoffe hier den Platz gefunden zu haben, der mir zugedacht wurde. Ich rede hier nicht darüber, wie, wann, wo etc. ich diesen Auftrag erhalten habe ( es würde nur von wenigen verstanden werden), sondern hoffe, dass die Zeichen und die Macht die Gott setzt und setzten wird, ausreichen werden, damit Sein Wille geschehe.

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Herr ich bin dein Eigentum, dein ist ja mein Leben;
mir zum Heil und dir zum Ruhm hast du mirs gegeben.

Balthasar Münter (24.März 1735 - 5.Okt. 1793)

spiritueller Werdegang:
Ein Leben mit Gott