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Vorurteile gegen den Islam

Der Islam wird zunehmend nicht nur als eine Religion im Nahen Osten, sondern vermehrt als weltweit einsickernde Ideologie wahrgenommen. Allgemein bekannt sind gängigen Phrasen von der „Islamisierung Europas“, dem Euroislam, dem arabischen Frühling und dem heraufbeschworenen Gottesstaat mit Sharia. Yusuf al-Qaradawi, ein in Katar lebender ägyptischer Fernsehprediger, scheint dabei ansatzweise die globale Problematik, des meist nur nackte und rohe Gewalt verbreitenden Islam, zu erkennen (siehe etwa).

Stellungnahme von gott.cooperative :

Von den einen wird die zunehmende Islamisierung Europas anhand der demographischen Zahlen befürchtet, von den anderen wird Europa als eine goldene Gans gesehen, die es für den Islam zu rupfen gilt. Die Begehrlichkeit von fundamentalistischen Kreisen steht dabei sowohl in der Ideologie als auch in der Heuchelei dem französischen König Philipp IV (1268-1314), der den Templerorden zerschlagen hat, um nichts nach – nur dass es sich hier nicht um eine einzelne Person handelt, sondern gleich um ein ganzes Kollektiv. Wir sehen es als eine gewollte Fügung des Schicksals, dass gerade Europa dazu ausersehen ist, Religionen aus aller Herren Länder zu einem einheitlichen Ganzen verschmelzen zu lassen; ein Europa, das durch zwei Weltkriege auf diese nun größte Herausforderung der Menschheitsgeschichte vorbereitet wurde. Dass dieses Zusammenschmelzen und Zusammenwachsen in allen Phasen friedlich und mit gegenseitigem Respekt erfolgen wird, können bei der Tiefe, die religiöse Gefühle haben, nicht einmal Fantasten annehmen. Umso dringender sind dafür von allen Religionen noch viele Hausaufgaben zu machen. Die Hausaufgaben eines Yusuf al-Qaradawi sind ein erster wichtiger Schritt, sind aber bei keiner Nähe ausreichend. Es wird wohl noch viele Generationen von Yusuf al-Qaradawis brauchen, bis das letzte Aufkeimen von religiöser Gewalt überwunden sein wird.

Gerade der Islam hat schon deswegen eine Sonderstellung, weil er geschichtlich erst nach dem Christentum entstanden ist und damit vielleicht suggeriert etwas Weiterentwickeltes zu sein. Ein genauerer sachlicher Blick auf die Entstehungsgeschichte des Islams, frei von allen Mystifizierungen und Verklärungen (wie etwa hier), kann bei der Bewertung daher sehr hilfreich sein. Lebt schon die Entwicklungsgeschichte von sehr vielen Legenden und Unwahrheiten, trifft dies umso mehr auch auf den Propheten Mohammad selbst zu. Nach unserem Erfahrungs- und Bewusstseinsgrad würde Mohammad in guten religiösen/spirituellen Kreisen gerade mal ein mittleres Niveau erreichen. Überflüssig zu sagen, dass Mohammad selbst hinter dem Moses des Alten Testamentes zurück bleibt. Gott/Allah hat Moses sicher nicht die 10 Gebote gegeben, damit sich ein letzter und größter Prophet darüber hinweg setzen kann. Die Menschheit hat von den verglorifizierten Geistern mit kleinen religiösen Anfangserfahrungen schon manche gesehen. Auch ein Martin Luther (1483-1546) wurde politisch instrumentalisiert (siehe), was geschichtlich wie vielleicht auch bei Mohammad berechtigt war, ist eine Bürde und Last für viele Generationen.

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In politics, what begins in fear usually ends in folly.
Was in der Politik mit Angst beginnt, endet meistens in Torheit.

Samuel Taylor Coleridge (21. Okt. 1772 – 25. Juli 1834)

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Anhang:
Wir erklären uns solidarisch mit dem Blogger Kashgari, der über Twitter folgendes verbreitet hat:

„An deinem Geburtstag werde ich sagen, dass ich den Revolutionär in dir liebte, der mich immer inspirierte. Aber ich mag den Heiligenschein nicht. Ich bete dich nicht an.“

“An Deinem Geburtstag sehe ich Dich, wo auch immer ich hinschaue. Ich habe bestimmte Aspekte von Dir geliebt, andere gehasst und viele nicht verstanden.”

“An Deinem Geburtstag werde ich mich nicht vor Dir verbeugen und nicht Deine Hand küssen. Stattdessen werde ich sie schütteln, wie Gleichgestellte es tun. Und ich werde Dich anlächeln, wie Du mich anlächelst. Ich werde zu Dir wie zu einem Freund sprechen und nicht anders.”