god/gott cooperative

Die Wahrheit siegt, aber sie kann nur siegen, wenn sie gesagt wird. (Johann Hus 1369-1415)

10 Jahre Gott cooperative

2018 ist ein Jahr, indem einiges in Erinnerung gerufen werden kann. 400 Jahre Ausbruch des 30jährigen Krieges mit dem 2ten Prager Fenstersturz (23. Mai 1618) oder 100 Jahre österreichische Republik mit deren Ausrufung am 12. November 1918. Persönlich begehen wir das 10jährige Betreiben dieser Webseite. Unser Start fiel mit einer damaligen Kampagne “There's probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.“ auf Bussen in London im Oktober 2008 und der bis dahin größten Pleite in den USA (am 15. September 2008 beantragte Lehman Brothers Gläubigerschutz) zusammen. Es schien nicht nur eine Gott-vergessene Zeit zu sein, sondern auch eine Zeit von aufbrechendem Chaos und allgemeiner Orientierungslosigkeit. Dies war sicher nicht der Beginn und auch nicht der Höhepunkt eines dunklen Zeitabschnittes, den wir hier als Auftakt von noch heraufziehenden größeren Verwerfungen betrachten wollen. Als ein charakteristisches und prophetisches Wetterleuchten können die Klagen des damaligen Papstes im Jahr 2005 über den Relativismus gelten, wobei dieser Relativismus durchaus auch in den eigenen Reihen (kreuz.net war da wohl nur eine von vielen Episoden) zu sehen ist und war und nicht nur der in der Gesellschaft. Wie schlecht es damals um das christliche Abendland wirklich stand, kann man nicht nur an den öffentlich gewordenen Skandalen im Klerus und den vielen „Initiativen“ erahnen, sondern auch an der Orientierungssuche um das Jahr 2010 etwa bei anderen Religionen erkennen. Eine Trophäe der Extraklasse geht hier leider auch an eine österreichische Tageszeitung mit besonderen „Irritationen“ zu Weihnachten.

NoGod

(Das hier geplante Video über den 2008 publik gewordenen Kindesmissbrauch und die Rolle des Vatikan, wurde gelöscht !!)

Es wäre weit übertrieben zu glauben unsere Arbeit hier auf dieser Seite oder unsere vielen Versuche persönliche Kontakte zu knüpfen und auf gesellschaftliche Abläufe im Sinne Gottes Einfluss zu nehmen, hätten den heutigen Umschwung gebracht. Wir könnten hier sicher über einige nette geführte „Geplänkel“ und ausgefochtene „Sträuße“ plaudern, wie auch über die Tatsache, dass einiges ohne unsere Planung oft zeitgleich mit wichtigen Ereignissen, wie etwa dem Terroranschlag mit 130 Toten in Paris am Freitag den 13. November 2015, abgelaufen ist - eine Tatsache, die uns selbst oft eine Gänsehaut und mehr beschert hat und die uns nicht nur einmal wissen hat lassen, dass wir eine Fügung in einem noch viel größeren Theaterstück sind. Der größte Lernerfolg war dabei aber immer bei uns - und das, meist durch unsere Arbeit hier mit jedem geschriebenen Beitrag. Gott hat eine Dampfwalze in Bewegung gesetzt und ER hat uns von unserem Acker geholt, um einer seiner Zeugen zu sein. Wir stehen am Beginn einer großen Revolution; einer Zeitenwende, wie sie die Menschheit noch nie gesehen oder erlebt hat.

Gott schmiedet etwas neues und ER verwendet dabei Ambos, Hammer und Werkstück nach seinem Dafürhalten. Für IHN gibt es dabei keinen Unterschied, da alle Drei von IHM gefertigt wurden. Wie jeder gute Schmied kann ER jedes Werkstück nur mit Hammerschlägen zur Weißglut bringen. Für Klagen über Gott gibt es im Diesseits in keiner der Rollen Raum, da ER von der glühenden Esse - sprich Hölle, von der Irdische nur eine entfernte Ahnung haben - erst im Jenseits Gebrauch macht.

Wie ein Priester, hatte auch ein Schmied in der Gesellschaft ein hohes Ansehen. Vieles was ein Schmied fertigte, verband er mit Ritualen bis hin zu Beschwörungsformeln. Auch Gott hört man bei seiner Arbeit murmeln und sieht IHN gestikulieren. Wir fühlen mit Gott und sehen seine Mühen und den Schweiß auf seiner Stirn. Erstaunt hören wir auch einzelne Wörter wie Noah1 und erahnen dabei, dass Gottes Vorkehrungen weit in die Zukunft reichen.

1Wir vermuten Gottes Einfluss bei einer Namensgebung „Noah“ für einen neugeborenen Knaben, die im entfernteren Bekanntenkreis statt fand. Es ist ein Mosaikstein von vielen, was sich hier für uns letzlich zu einem Gesamtbild zusammen fügt. Gott pokert auch mit einer Arche Noah2 um seine Getreuen zu retten. Gestern war das alles vielleicht noch lustig - unsere nächsten 10 Jahre werden schwieriger sein als die vergangenen 10 Jahre.

2Vieles spricht dafür, dass eine Zeit von Katharer, Jan Hus und den Ketzerprozessen heraufzieht, wo sich Kirche und Politik gemeinsam die Hände schmutzig machten und Macht und Einfluss mehr wog als Wahrheit.

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Der Schmied, der das Feuer anfacht, um eine Waffe zu schmieden, ist mein Geschöpf
und genauso der Krieger, der mit dieser Waffe Tod und Verderben bringt.

Jes 54,16

Größenwahn

Kleine Sünden bestraft Gott sofort, große etwas später. - Wir lieben Gott vor allem deswegen, weil er seinen eigenen Grundsätzen mit einer Geduld und einem Langmut treu bleibt, die man nirgendwo sonst findet. Eine viel zu wenig verstandene Tatsache ist etwa, dass Jesus lieber sich selber opferte, anstatt sich der Gefahr auszusetzen, nur einen einzigen der Seinen zu verlieren.

Mit den kleinen Sünden spielen wir hier auf Erdogan an und mit den großen (wie man vielleicht „Merkelt“) auf die der gesamten EU. Wie wurden wir mit Gedichten über Erdowahn überhäuft, von demjenigen mit dem Megapalast, dem großen Flughafen und der Pressefreiheit. Wir denken dabei an einen anderen Flughafen, der in Berlin schon seit ewigen Zeiten einer Fertigstellung harrt. Wir denken auch an manipulative Leitmedien (dies nicht erst seit Bekanntwerden der Atlantikbrücke), die uns in sämtliche Kriege der letzten Zeit hineingelogen haben. Ein Spiegel-Reporter wie Robert Menasse gehört da zum System, er ist zwar ein Bauernopfer, aber bei keiner Nähe nur ein unschuldiger Mitläufer. Die Sachen tragen spät aber doch Früchte. Die beiden größten Sündenpfuhls Europas, Paris und Berlin, versinken im eigenen Morast. Man kann darüber streiten, ob Gelbwesten besser sind als kriminelle Clans, die etwa für den Diebstahl der 100kg Goldmünze im Bodemuseum verantwortlich sind und die ganze Straßenzüge beherrschen. Paris hat dabei wohl beides, die Pest und die Cholera.

Wir haben uns schon längst mit den Zuständen wie sie sind abgefunden und eigentlich nur darauf gewartet, was Gott von alledem hält. Es ist reichlich naiv und jeder spielt mit seinem geistigen Tod, wenn er lebt, als gäbe es keinen Gott, keine Wahrheit oder keine göttliche Gerechtigkeit. Es ist völlig irrig, in einer Art von Größenwahn zu glauben, man müsse durch „postfaktische Geschichtsschreibung“ oder irgendwie andersartige wahrheitsverdrehende bzw. -verzerrende Medienarbeit die Welt retten. Vieles ist dabei ohnehin so abgehoben und weltfremd, dass es oft nicht einmal zu einem mitleidigen Lächeln reicht. Wie anders sonst sind wohl die narzisstischen Kränkungen all derer zu verstehen, die enttäuscht darüber sind, dass nur ein „GOd“ und nicht ein Geheimdienst ihre persönlichen Daten öffentlich gemacht hat. Unreine, wie wir alle es sind, werden gemieden wie eine Seuche und nur wenige schaffen es über ihren Tod hinaus über Jahrtausende zu leuchten. Dies gilt besonders dann, wenn man für den ökologischen und ökonomischen Ruin eines ganzes Kontinentes wie Europa Mitverantwortung trägt:

Veröffentlichungen wie etwa ein Agraraltlas, der Versäumnisse der EU auflisten soll, verschleiern und kaschieren die gravierenden großen Probleme und helfen nur den Erstellern der Studien. Es liegen noch viele Welten zwischen einem Salvator Mundi und all den vielen von dubiosen Interessen gesteuerten selbsternannten Welten- und Weltrettern - eine Kluft, die schon im römischen Reich bestand, und Seneca war dabei wohl ein Schreiber, der noch in keiner Weise mit der heutigen Dreistigkeit gelogen und manipuliert hat. Ein politischer Kreuzestod durch das damalige Weltreich war dem einen beschieden, dem anderen ein erzwungener Selbstmord, wodurch er noch einen Teil seiner Ehre retten konnte. Spätere Geschichtsbücher werden einmal davon berichten, mit wieviel Ehre Europa seinen Niedergang fand und ob dieser dem des römischen Reiches ebenbürtig ist.

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Gottes Mühlen mahlen langsam,
aber schrecklich fein.

Friedrich von Longau (Jan. 1605 – 24. Juli 1655)