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Zedern vom Libanon

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Written by: Famulus
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Published: 16 March 2020

Die Zedern vom Libanon sind biblisch und standen einst für den Reichtum des Libanon. Die oft mehr als 1000 Jahre alten Zedern mussten aber nicht nur für den Tempel von Jerusalem sterben, sondern vor allem für den Schiffsbau und damit für die antike Mobilität auf dem Mittelmeer. Es waren aber nicht nur die Zedern Libanons, die den Handel, die Reisetätigkeit und Kriegsführung im antiken Mittelmeerraum stützten, sondern der ganze Waldbestand Nordafrikas, Griechenlands, Süditaliens, Südfrankreichs und Spaniens. Der ehemals bewaldete Mittelmeerraum war nicht nur die Basis für den Schiffsbau, sondern bildete auch das klimatische Rückgrat für eine fruchtbare Landwirtschaft. Berühmt ist das „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ des Senators Cato, der mit der Fruchtbarkeit Karthagos prahlte und zu dessen Zerstörung aufrief. Es ist fast unvorstellbar, dass vieles von dem heute verkarsteten oder versandeten Ödland einmal fruchtbaren Boden war, bewaldet oder landwirtschaftlich nutzbar war.

Der Sprung von der Antike in die heutige Zeit stimmt nachdenklich und traurig. Die einst blühenden Kulturen Nordafrikas versinken im Arabischen Frühling und die ehemaligen Hochkulturen in Südeuropa hängen am Geldtopf des restlichen Europas - einem Europa, das außer Geld nichts zu besitzen und zu geben im Stande ist. Die europäische Beamtenschaft ist dank Jahrtausend-Gehälter meist korruptionsfrei, doch bleiben sie mit ihren Lösungen weit hinter ihrer Bezahlung zurück. Böse Zungen behaupten, dass Brüssel deswegen den Nachbau des menschlichen Gehirns mit Milliarden fördert, weil die Brüssler Administration das Hirn eines C64 hat. Diese Forschungsförderung betrachten wir als eine Investition in einen künftigen Überwachungs- und Polizeistaat. Sei es aber auch nur, dass hier in Richtung Festung Europa gedacht wird, die den Rest der Welt als Beuteobjekt sieht. All diese Beweggründe sind die der Vernichtung und der Zerstörung. Thomas Edward Lawrence (Lawrence von Arabien; 15. Aug. 1888 – 19. Mai 1935) wusste: „ ... die Kunst des Regierens erfordert mehr Charakter als Verstand“. Unsere Zeit hat das Potenzial von Jahrtausend-Lösungen, wozu es allerdings eines großherzigeren Charakters und einer nahezu religiösen Mission bedarf. Wie wäre es, wenn all die Unsummen, die nach Griechenland transferiert werden, dort zur Aufforstung von großen Landstrichen zweckgebunden würden. Würde das nicht gleichzeitig einer ganzen jungen und arbeitslosen Generation, Arbeit, Hoffnung und eine Zukunft geben? Wo bleiben die nachhaltigen Reaktionen auf die schweren Waldbrände, durch die Bestände von vielen Jahrzehnten vernichtet wurden? Ist nicht das europäische Agrarressort, das größte und das mit den meisten finanziellen Mitteln? Wo werden all die Bäume gepflanzt, die durch die CO2-Zertifikate vorzusehen wären? Wie viele Waffen und Millionen werden etwa nach Syrien geschleppt und wie leicht und billig wären dagegen Samen von Bäumen? Das Eine bringt nicht nur den Tod und die Zerstörung der Gegenwart, sondern auch der Vergangenheit und der Zukunft. Das andere wäre Leben, das von Gott getragen, sich vermehrt und Freude, Zukunft und Hoffnung schenkt. Gott ist deswegen oft tot, weil wir Ihn verdrängen und Ihm keinen Platz in unserem Leben geben. Nicht Gott braucht uns, sondern wir brauchen Ihn und das heute dringender denn je zuvor.

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Die heutige Menschheit verhält sich konsequent so,
als würde sie vom Teufel getrieben, dessen einziges Ziel es ist,
alles Leben auf unserem Planeten zu vernichten.


Konrad Lorenz (1. Nov. 1903 – 27. Feb. 1989)

1984, NSA und Gehirn

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Written by: Famulus
Category: cat_start
Published: 16 March 2020

Die Brücke von Gerog Orwell's Buch „1984“ mit dem „big brother is watching you“ zum NSA, dem größten militärischen Nachrichtendienst der Welt, schafft fast jeder. (Die weltweite Empörung diesbezüglich kommt nicht daher, dass dies neu wäre oder dass das bis dato noch niemand gewusst hätte, sondern weil man diese Schnüffeleien als Schnüffeleien zu brandmarken versucht, um den Verursachern wenigstens einen Hauch von Unrechtmäßigkeit zu geben). Dass das „alles überwachen und kontrollieren wollen“ für unsere Zeit aber so typisch ist und letztlich mit der Überbetonung und Überbewertung des Gehirns in Zusammenhang steht, sieht man meist nicht mehr. Man fühlt sich wie kleine Götter, die alles können, alles wissen und alles beherrschen und schaut verächtlich auf das ach so dunkle Mittelalter mit den grausamen Hexenprozessen. Dabei war zu keiner Zeit die Heuchelei, Verlogenheit, Unehrlichkeit, der Selbstbetrug und die Tabuisierung größer als heute. Wir beseitigen nicht nur unseren Nachwuchs im großem Stil, sondern zerstören darüber hinaus noch jegliche zukünftige Grundlage, auf die dieser bauen könnte, - sei es die Überfischung der Weltmeere, Abholzung der Regenwälder, Raubbau an den Rohstoffressourcen, zunehmende Zerstörung des Mutterbodens oder das von uns verursachten Aussterben von vielen Pflanzen- und Tierarten/-gattungen. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig und es kommt bei fast niemanden auch nur ein Hauch von Zweifel oder Unwohlsein auf. Im Gegenteil, unsere heutige moderne Wissenschaft und Technik, die kann alles, die beherrscht alles, sieht alles, die weiß alles und, und, und ... und Gott hat sich auch erübrigt. Jeder von uns wird noch einmal auf Knien rutschen und den Allmächtigen um Verzeihung bitten, für das, was wir ihm und seiner Schöpfung bereits angetan haben und immer noch antun. Die Finanz- und Geldwirtschaft ist da wohl noch das geringste Übel, da es nur menschliches Machwerk ist und ausser einem selbstgemachten Hirngespinst nichts Realem entspricht. Verheerend sind dagegen irreversible Eingriffe und unumkehrbare Langzeitfolgen, aufgezeigt etwa bei „plastic planet“ oder „we feed the world“.

Unsere monokultivierte, hoch industrialisierte und entfremdete Landwirtschaft ist weder nachhaltig noch ist sie angelegt, den Hunger der gesamten Menschheit zu stillen. Durch ihre Subventionierung zerstört sie die Existenz von Kleinbauern und Fischern, die dann nicht selten Opfer von Schleppern oder Organräubern sind oder wenn sie bleiben, mit unserem Elektroschrott zugeschüttet werden. Es gibt keine Ecke unserer hoch gelobten modernen Wissenschaft und Technik, die nicht ihr tabuisiertes und tot geschwiegenes tiefes Mittelalter hätte. In der kostenintensiven Apparate- und Chemie-Medizin, die durch Organdiebstahl wohl derzeit das tiefste Mittelalter durchlebt und leichenschänderische und kanibalistische Kulturen weit hinter sich lässt, suchen etwa viele den Ausweg durch eine Hinwendung zur traditionellen Chinesischen Medizin. Man würde nicht glauben, dass vor der unseren so modernen Zeit schon einmal sensiblere höhere Kulturen existiert haben, wo selbst die Störung der Totenruhe schon ein Delikt war. Obwohl all diese Dinge schon seit Jahren allgemein bekannt sind und vieles wahrscheinlich noch im verborgenen schlummert, sehen etwaige Lösungsansätze nicht nur vollkommen unzureichend aus, sondern sind – wie die gesamte politische Grünbewegung zeigt – eine große Täuschung und ein skandalöser Betrug am gutgläubigen, ehrlichen und anständigen Teil der Menschheit. Nicht, dass das Fass damit noch nicht schon mehr als voll wäre, gibt es zum Darüber streuen noch eine seelen- und gottlose Theologie, die einen „Salvator Mundi“ (wer oder was immer das auch sein mag) für all das verantwortlich machen will. Beinahe hätten wir es noch vergessen; alles sind reine Zufälle und alleine durch die Chaostheorie erklärbar und mit dem Menschen hat das aber wirklich absolut nichts zu tun. Braucht man hier noch irgendwelche alttestamentliche Propheten, die diesem selbstherrlichen, arroganten und verwöhnten Geschlecht ein herbes Erwachen voraussagt ?

<<<< * >>>>

Der Horcher an der Wand,
hört seine eigene Schand.


deutscher Volksmund


p.s.: Man braucht kein hoch dotiertes Budget, kein Strafgefangenenlager und keine Anwendung von Folter, um wichtige und richtige Informationen zu erhalten. Wir versuchen diese hier aus Liebe zu unserem Gott und zu seiner ganzen Schöpfung (wovon jeder von uns ein Teil ist) hoch verdichtet, vorverdaut, klein proportioniert, kostenfrei und für jeden verständlich wieder zu geben. Die grobe Sichtweise und Einschätzung des Russisch-Orthodoxen Metropolit Hilarion bezüglich der westlichen Demokratien und Gesellschaftsordnungen teilen wir voll, auch wenn kleinere Details unstimmig sein mögen.

 

Glaube und Verstand ?

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Written by: Famulus
Category: cat_start
Published: 16 March 2020

In unserem vorigen Startseitenbeitrag haben wir darauf hingewiesen, dass die europäische und amerikanische Kultur kopflastig ist. Was beim neuen Papst Franziskus recht unreflektiert und unausgegoren ausgesprochen wird, dass Glaube und „gesunder Menschenverstand“ unvereinbar seien, sei hier daher noch weiter aufbereitet. Die Behauptung, dass Glaube und Verstand sich widersprechen, kann ja wohl so nicht stimmen - auch wenn dies Gottgläubigen (etwa von Karl Marx „Religion ist Opium für das Volk“) oft vorgeworfen wird. Das Gehirn ist im Wachzustand das bewussteste Organ des Menschen und kontrolliert und steuert dadurch den gesamten Körper. In dieser Funktion dient es den Füßen genau so wie den Ohren, den Augen, Händen und allen anderen Teilen des Organismus. Wenn das Gehirn zu dominant d.h. der Mensch kopflastig ist, dann beschäftigt es sich mehr mit sich selber, als mit seinen ihm zugedachten Funktionen. Man spricht beispielsweise von Narren oder Irren, wenn ein Gehirn für einfache selbstverständliche Tätigkeiten überproportionale Leistungen aufbringt. Jemand, der etwa bei Tische sitzt und sich überlegt, ob er nun das Brot mit der rechten oder mit der linken Hand greifen soll, ob er vielleicht doch vorher eher die Tasse fassen soll, oder ob er das Gebäck im Getränk eintauchen soll, vielleicht nur halb, weil sonst könnte er sich dabei die Finger nass machen und sich dabei noch fragt, ob er wirklich Durst habe und mit einer Tasse möglicherweise nicht das Auslangen findet etc., wird nie zum Essen kommen und bei vollem Tische verhungern. Ein Narr ist nicht einer der sich zu wenige Gedanken macht, sondern der zu viel Überflüssiges denkt. Bezeichnend dafür ist, dass nicht Albert Einstein die bisher größte menschliche Gehirnmasse hatte, sondern ein Patient einer Nervenheilanstalt. Wenn der neue Papst Franziskus den „gesunden Menschenverstand“ als abträglich bezeichnet, so wollen wir das hier so verstehen, dass er damit nicht den Einzelnen, aber doch die Gesellschaft als Ganzes als verrückt oder auf dem besten Weg es zu werden deklariert. Angesichts den überdimensionalen Ergüssen zu Homosexualität, gleichgeschlechtlicher Ehe und dem Genderwahnsinn, wo etwa eine halbe Million Euro zum Umkomponieren der Bundeshymne investiert wird, um nur die Spitze der Zwangsbeglückungen zu nennen, fällt es uns schwer, dem neuen Papst in aller Öffentlichkeit zu widersprechen. Wer glaubt wird an einem vollen Tisch satt und bei dem findet die gesunde und stärkende Nahrung auch in den Magen. Diese Nahrung bleibt dort auch nicht wie ein Stein unverdaut liegen. Die unverdaulichen Ergüsse und Zwangsbeglückungen können auch nicht dadurch besser verdaut werden, wenn man sie wie Kühe wieder- und wiederkäut.

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Der Mann hatte soviel Verstand,
dass er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.


Georg Christoph Lichtenberg (1. Juli 1742 – 24. Feb. 1799)

Zuviel überflüssiges zu denken, bedeutet auch, dass die entsprechenden richtigen Verbindungen im Gehirn einfach fehlen. Der Gehirnforscher und Psychiater Prof. Manfred Spitzer zeigt diese Fehlentwicklungen schon seit Jahren auf:

Rechte und linke Christen

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Written by: Famulus
Category: cat_start
Published: 15 March 2020

Dass auch in Christus nicht alle Christen gleicher Meinung sind und teilweise gravierende Differenzen bestehen, ist nicht nur eine Folge vom unterschiedlichen Erkenntnisgrad einzelner Christen, sondern auch eine Frage eines rechten und linken Zustandes. Die Einteilung links und rechts nehmen wir aus der Politik und wollen dies religiös modifiziert verwenden, um aufzuzeigen, dass es nur Zustände sind und keine grundsätzliche Positionen oder Ausrichtungen, die mit aller Schärfe zu verteidigen sind. In Gott gibt es kein Verharren oder tödliche Erstarrung, sondern nur Leben und Bewegung.

Links wollen wir Jesus am Kreuz sehen, als er „Eli, Eli, lama asabtani?“ gerufen hat. Links ist der Zustand des abgeschnitten Seins von Gott, des nicht Erkennenkönnens von Gott. Auf einer anderen Stufe kann hier Hiob genauso aufgezählt werden so wie das moderne Theaterstück „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett, wo zwei Landstreicher auf einen Godot warten, der aber nie kommt und von dem man nicht einmal sicher ist, ob er überhaupt existiert. Ein sehr trostloses Stück, das die Hilflosigkeit und das menschliche Verlassensein dramatisiert. Hier finden sich Aussagen wie „macht kaputt, was euch kaputt macht“ ebenso wie, „esErschaffung ist alles egal und sinnlos“. Links ist auch der Zustand, der Selbsterkenntnis, der ersten Menschen im Paradies, als sie sahen, dass sie nackt waren oder der Selbstverkrümmtheit, die es unmöglich macht Gott aktiv zu suchen. Links ist nicht irgendein Atheismus, den die Lippen bekennen und der Verstand irgendwie zu formulieren versucht, sondern ein tiefes Bauchgefühl des Verlassenseins und der Leere, wo Kraftlosigkeit die Hand erschlaffen lässt, anstatt Gott den Finger zur Berührung hinzuhalten, wie bei der Erschaffung des Adams von Michelangelo. Ohne dieses aktive (wenn auch schwache) Zugehen auf Gott ist aber keine Berührung mit Gott möglich.

Rechts fühlt sich auf der anderen Seite im Recht; im Recht für Gott zu sprechen oder in überhöhter Form sogar glaubt, Gott Himmelsleiterselber zu sein. Ob man Gott, den kein Mensch erfassen kann, wirklich als solchen erkannt hat oder ob alles nur eine Fata Morgana war, die sich bei weiterer Annäherung wieder in Luft auflöst und wieder entschwindet, ist für das Hochgefühl unerheblich. Jesus ist rechts, wenn er sagt mir hat der Vater alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Rechts ist das sich in Einklang fühlen mit dem allmächtigen Gott. Alle rein monotheistischen Religionen, die sich selber erlösen wollen, wie das Judentum oder der Islam sind rechts. Jede Zwangsmissionierung und jede sozialistische Zwangsbeglückung ist rechts.

Das menschliche Dasein ist zwischen diesen Beiden. Man befindet sich wie auf einer Himmelsleiter, wo man einmal den rechten und dann wieder den linken Fuß nachsetzen muss. Wer aufsteigen will, kann nicht auf einem Bein verharren, sondern muss, wenn er gerade das rechte Bein belastet mit dem linken Fuß nach der nächsten Sprosse tasten. Wer gerade mit dem linken Bein auf der Sprosse steht, muss mit dem rechten Fuß die nächste Sprosse suchen. Links und rechts sind zwei notwendige Gegensätze, die nur in Gott, der letzten und höchsten Wahrheit, ihre Vereinigung erfahren. Jede Stufe führt zu höheren Erkenntnissen und hinein in die tiefen Geheimnisse Gottes, denen wir nur allmählich und in kleinen Portionen würdig sind.

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Die Würde des Menschen bemisst sich danach,
wie viel Wahrheit er verträgt.
Charles Tschopp (Schweizer Schriftsteller 7.Sep 1899 - 29.Mai 1982)

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