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Das Lesen der Systemmedien haben wir uns schon vor längerer Zeit, ob der darin enthaltenen alimentierten Lobhudeleien, abgewöhnt. Dennoch wollen wir hier einmal auf einen Beitrag „Dauerkrise“ (diePresse) eingehen. Es ist schon ein Tabubruch, wenn ein Systemblatt auf Kritisches eingeht, und sei es auch nur zu einer großen Verteidigungsrede der österreichischen Dreierkoalition (ÖVP, SPÖ & NEOS), die wir hier nicht unwidersprochen lassen wollen.
Das eine ist, dass man alle Probleme nur von früheren Regierungen geerbt hätte, das andere, dass anderenorts die Probleme noch größer wären, was man offenbar den eigenen Verdiensten zuschreiben möchte. Nun – wenn man - wo auch immer - sich für eine Aufgabe bewirbt, so darf man besonders bei Führungskräften davon ausgehen, dass man vom Status quo eine Ahnung hat und diesen beabsichtigt zu verbessern. Abgesehen davon, dass man ja schon früher im politischen Betrieb1 eingebunden war und vielleicht den jetzigen Zustand schon mit herbei geführt hat. Die Verantwortungskompetenz von Politikern hat wohl niemand geringerer als ein ehemaliger Bundeskanzler Gusenbauer demonstriert. Man sitzt in einem Aufsichtsgremium von René Benko und glaubt noch Millionen an entgangenen Provisionen einklagen zu können, obwohl der ganze Laden an die Wand gefahren wurde. Da ist keine Rede davon, von einer Haftung oder Wiedergutmachung von dem entstandenen Schaden, den man kraft des ausgeübten Amtes/Postens mitverursacht hat.
1Der politische Betrieb ist wohl für die Charakterbildung nicht sehr förderlich.
Das nächste ist, dass man sich nur als ein teuer bezahlter Beamter sieht, der nur Befehlsempfänger (am besten von der EU) ist und selber keine Verantwortung für sein Tun und Handeln zu übernehmen hat. Man ist nicht einmal mehr Gott eine Rechenschaft schuldig, da man diesen in so weite Ferne gerückt hat, dass er nicht mehr existiert. Der politische Durchgriff der Politik in Corona-Zeiten hätte ein Weckruf an alle sein müssen. Viele haben es begriffen und verstanden, wie Geld unsere Welt korrupt gemacht hat:
Was treibt eine Nato-Beate dazu, die Neutralität an den Nagel zu hängen und beim Ukrainekrieg mitzumachen? Reine Menschlichkeit natürlich. Derart wurde man schon lange nicht mehr angelogen! Solange für all die Schäden und menschlichen Tragödien andere einspringen müssen, ist das alles wunderbar und da wird bis in den Himmel gelogen und gelobt. Nein – die anderen sind noch dümmer als wir. Bei Gott zählen solche Entschuldigungen mit Sicherheit nicht. Die Europäer haben es wieder einmal nicht begriffen, dass mit Kriegen immer wieder einige wenige kurzfristig Geschäfte machen. Die Amerikaner haben es schon verstanden, dass man nur mit Frieden gute Kasse machen kann und lassen die Europäer gleich 2x zahlen. Einerseits, dass man den Europäern die nötigen Waffen verkauft und anderseits, dass man bei dem auszuhandelnden Frieden sich dauerhafte Vorteile verschaffen könnte, was aber zunehmend immer unwahrscheinlicher wird.
Jeder ist ein Sklave von dem Herrn, dem er nachläuft. Geld ist da sicher ein schlechter Herr, da es neuerdings nicht einmal durch Gold gedeckt ist und mit der digitalen Währung nicht einmal mehr das Papier wert sein wird, auf dem es einmal gedruckt war. Wenn Gott von dieser Welt wäre, hätten IHN die Menschen schon lange wegen eines billigen Linsengerichtes verpfändet (1. Moses 25,29-34).
siehe auch:
Money
Realitätsverlust
Supermarktgeneration
ich bin katholisch
deutsches Wesen
Quo vadis?
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Das Rätsel – wie in Englische Krankheit II angedeutet - vom Gleichnis des Kaufmanns, der einen Acker mit einer kostbaren Perle kauft (Matthäus 13, 44-46) ist am leichtesten aus der Sicht Gottes zu lösen. Die Antwort, dass diese kostbare Perle das Himmelreich ist, gibt Jesus bereits selber. Na klar, was gibt es Glückseligeres als bei seinem Schöpfer oder wie Jesus spricht beim himmlischen Vater zu sein. Die Zusammenhänge sind aber dennoch nicht so ganz einleuchtend. Ist nicht alles sein Werk und wieso gibt es da Unterschiede bzw. was soll da noch ein zusätzliches Himmelreich, wo man vielleicht noch auf einem extra Stuhl nahe bei Gott sitzen darf?
Es gibt hier einige Gleichnisse, die die Zusammenhänge weiter veranschaulichen. Genaueres sei hier aber an Hand des Gleichnisses vom Weinberg Mt 20,1-16 erklärt. Gott hat unendlich viel geschaffen und ist der Besitzer nicht nur dieser unserer bekannten Welt bzw. Universum, sondern von weit mehr als wir uns im entferntesten vorstellen können. Was benötigt ein solcher Grundbesitzer, Fabrikbesitzer, Eigentümer etc. mehr als alles was er jemals selber geschaffen hat? Ja – er benötigt Arbeiter, Verwalter, Handwerker etc. die seine Güter und Besitzungen in seinem Sinne betreiben, verwalten, umsorgen, hegen und pflegen. Was er nicht braucht sind faule Knechte, dumme ehrlose Hals- und Ehrabschneider, Leute, die nicht einmal mit einem einzigen noch so kleinen Talent (Mt 25,14-30) umzugehen wissen und andere Taugenichtse. D. h. wir sind aufgerufen in sein Werk einzutreten und bei den vielfältigen Arbeiten an seiner Schöpfung mitzuwirken. Natürlich kann man hier fragen, warum Gott als allmächtiger, ewiger, allwissender, etc. Gott nicht auch selber zu seiner eigenen Schöpfung dazu schauen kann und er uns da braucht und teilhaben lassen will? Diese Frage ist müßig und man kann darüber stundenlang nutzlos philosophieren. Faktum – wovon wir ein persönliches Zeugnis ablegen – ist, dass Jesus Christus zum Verwalter über alles Menschliche und wahrscheinlich zu weit mehr von Gott eingesetzt ist und dazu mit aller Macht und Herrlichkeit ausgestattet ist. Vor Jesus wäre dieser Posten sicher noch feil gewesen, dieser Posten dürfte nun aber wohl vergeben sein und wir hier machen ihm diesen Posten sicher nicht streitig!
Es stellt sich natürlich die Frage: „Was mache ich die ganze verbleibende Ewigkeit im Jenseits beim himmlische Vater bzw. unter der Dienerschaft von Jesus Christus?“ Singt man da ein Halleluja nach dem anderen und macht viele Kniebeugen? So einfach dürfte es denn wohl nicht ablaufen. Es wird wohl so sein, dass sich jeder hier auf dieser Erde in einer besonderen Weise qualifiziert und man je nach den erworbenen Fähigkeiten und Talenten im Jenseits eingesetzt werden wird. Selig wer Schätze erworben hat, die kein Dieb stehlen, kein Rost verzehren und keine Motte vernichten kann. Jeder der nur irgendwie brauchbare Qualifikationen in das jenseitige Reich mitbringt, wird eine angemessene Arbeit finden und auch einen entsprechenden Lohn. Für Halli Galli wird da nur wenig Spielraum sein. Alleine schon um eine möglichst große Selbständigkeit und Freiheit zu erlangen1, sollte man sich um einen solchen Acker mit kostbaren Perlen bemühen. Die kostbare Perle ist letztlich ein ganzes Bündel von Talenten und Fähigkeiten, um die sich jeder zu seinem eigenen Wohl bemühen sollte.
siehe auch:
Sinn und Zweck ... von unserem irdischen Leben
1Sklave oder Diener?
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Es gilt das Sprichwort: „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Jede Handlung bekommt erst mit dem beabsichtigten Zweck seinen Sinn. Es ist mehr als menschlich, bei jedem Tun nach dem „Warum“ zu fragen. Nun – in den meisten Diskussionen wird nur über die Mittel gestritten, im guten Glauben, man habe ohnehin die selben Ziele. Nirgendwo wird das deutlicher, als in der jetzigen Aufrüstungs- und Kriegsdebatte. Die einen sind für den Krieg und die anderen für den Frieden. Der wirkliche Grund wieso dieser für den Frieden und der andere für den Krieg ist, darüber spricht aber niemand. Die Idioten und welche mit niedrigen Beweggründen gibt es natürlich auf dieser und auf jener Seite. Es scheint wohl einerlei zu sein, ob man sich dieser oder jener Seite anschließt, da das ganze Leben als solches ohnehin sinnlos ist und die ganze Welt ein einziges Narrenhaus ist. Na ja – es sei denn, es gibt doch irgendeinen Logos, den manche Gott nennen, und der alles mit Vernunft erschaffen hat und alles in weiser Voraussicht lenkt.
Wir wollen hier auf einen älteren Beitrag „Rechte und linke Christen“ und den Dualismus zurückgreifen. Der Umstand, dass es einen Dualismus und für jeden eine Wahlfreiheit gibt, bedeutet noch lange nicht, dass alles sinnlos ist, sondern bedeutet nur, dass viele mit ihrer Wahlfreiheit nicht in verantwortungsvoller Weise umgehen können. Sie verstehen auch nicht den Sinn und Zweck des Dualismus und den Grund ihrer Wahlfreiheit. Wenn man z.B. etwas sehr Schönes besitzt, möchte man dies auch nicht hergeben d.h. durch das Festhalten an dem bereits besitzenden Schönen, nimmt man sich die Möglichkeit etwas noch viel Schöneres zu erwerben. Zu allem Wachstum gehört also ein Loslassen und Sterben d.h. jedem zu erreichenden Ziel geht ein früherer Tod von etwas Bestehendem voraus. (Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, kann es keine neue Frucht bringen). Um beim „Schönen“ zu bleiben - das bereits Schöne wird hässlich sobald man etwas noch Schöneres gefunden hat. Das „Gute“ wird schlecht durch das noch Bessere etc.
Mit Jesus Christus sollte man annehmen, dass Christen die richtige Einstellung zum Sterben und zur Auferstehung haben und den Dualismus in seinem eigentlichen Wesen bestens begriffen haben. Leider ist es auch nach 2000 Jahren Christentum immer noch so, dass einige Wenige glauben, anderen das Sterben als Medizin verabreichen zu müssen, um selbst am Bestehenden festhalten zu können (weil man selbst ja eh die guten und richtigen Ziele verfolgt und man es daher nicht nötig hat zu wachsen bzw. sich zu verändern). Man kann die Menschen grob in zwei Kategorien einteilen. Die Einen, die nicht nur das tägliche Sterben, sondern das Sterben des gesamten Lebens, als natürliche Folge eines Wachstums betrachten und solche, die wohl genau wissen, dass sie durch das Sterben nicht wachsen, sondern – sagen wir es plump – der Hölle immer näher kommen und sich dagegen mit Händen und Füßen wehren d.h. in dem sie alles mögliche unternehmen um selber nicht sterben zu müssen (sie schicken andere vor, verlängern ihr eigenes Leben durch fremde Organe, versuchen viele materielle Güter anzuhäufen, um sich damit vielleicht „frei“ kaufen zu können, und, und, und)1. Jesus glaubte nicht nur an seine eigene Auferstehung, sondern wusste dies aus seinen vielen Erfahrungen mit Gott. Der richtige wahre Glaube jedes Menschen wächst mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen und nach seinen Bedürfnissen auf dem Weg, den jeder in seinem Leben mit Jesus geht. Wer keinen Glauben hat und nie einen erworben hat, kann auch nicht sterben, sondern er wird einfach einmal getötet, wie alles Fleischliche und Materielle.
1 Viele glauben, dass sie durch „ihre“ Religion (welche das auch immer sein mag) nicht sterben müssen ... sie werden eh nicht sterben müssen, sie werden durch ihren falschen Glauben wie alles Irdische einfach „nur“ einmal getötet. Der falsche Glaube erklärt auch, warum "Religiöse" wahre Weltmeister sind, wenn es darum geht, andere für sich sterben zu lassen. Auch Jesus musste hauptsächlich deswegen am Kreuz sterben!
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Oster-Bähn, Oster-Bähn, Oneglaubenster-Bähn ist des Menschen Ferder-Bähn.
(Oh Sterben, oh Sterben, ohne Glauben* sterben ist des Menschen Verderben!) ... *ohne den richtigen, wahren Glauben
siehe auch:
zwei Schwerter?
Volentem ducunt fata, nolentem trahunt.
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Wenn man über Gesellschaftsphilosophie und hier im Besonderen über Religions- und Staatsphilosophie sprechen will, kommt man historisch an der „zwei Schwerter-Theorie“ und „De civitate dei“ des Kirchenlehrers Augustinus (354 – 430) nicht vorbei. Dass man das alles auch noch aus einer Bibelstelle (Lukas 22,36-38) hergeleitet hat, ist schon mehr eine Kaffeesudleserei, die die wahren Absichten des Klerus nur schlecht verbirgt. Beginnend bei der Bibelstelle, die sich am Ölberg vor der Auslieferung von Jesus an seine Häscher zugetragen hat, deuten wir diese wohl etwas weiter. Alles Himmlische (Gott inklusive) hat zwei Schwerter, d.h. den Dualismus (gut oder böse, schön/hässlich, hell/dunkel, reich/arm, groß/klein, weiblich/männlich etc., etc.) und kann sich immer für dieses oder jenes entscheiden. (Himmlische haben immer eine Wahlfreiheit und sind daher immer freie Wesen!) Natürlich kann man aus dem Dualismus „geistig & materiell(oder weltlich)“ auch obige zwei Schwerter Theorie ableiten – nur:
- Gott hat beides erschaffen und Jesus spricht vom Materiellen nicht umsonst von seinem Fleisch und seinem Blut1, das für alle vergossen wird, damit man eingehen kann in das Reich Gottes.
- Nicht einmal ein Mann/eine Frau ist in dem hier verwendeten Sinne2 rein männlich/weiblich, sondern hat immer auch Anteile vom anderen Pol (ganz abgesehen von den vielen Mischformen, die es überall in unzähliger Vielfalt gibt).
Das mit der Bibelstelle ist wohl durch und sollte hier hoffentlich keine Arbeit mehr bereiten.
Ein Pol (sei er nun gut/geistig etc.) reicht nicht aus, um im richtigen göttlichen Sinn zu sein. Wer glaubt, menschlich gut gehandelt zu haben, hat sich im göttlichen Sinn vielleicht sehr schlecht benommen. Wer glaubt, besser zu sein als sein Bruder, nur weil er „geistiger“ ist, ist in Wirklichkeit nicht besser, sondern nur einer Irrenanstalt näher. Unsere heutige hoch geistige Welt ist nicht besser als frühere Zeiten, sondern nur weltfremder.3 - wir kommen damit aber vom Thema ab -
Es ist einerlei, ob man von Staats-, Religions-, Gesellschaftsphilosophie oder was immer spricht, die Grundmuster einer Gruppe sind immer die selben - unabhängig welcher -ismus (Sozialismus, Kapitalismus, Katholizismus, Islamismus, Liberalismus, Feminismus, Idealismus, Extremismus, Individualismus, Populismus, Pluralismus, Föderalismus, Pragmatismus, … - dies ist wahrscheinlich noch lange nicht einmal die Hälfte!) dieser Gruppe zugrunde liegt. Diese ideologischen Gruppen sind in ihrem Inneren nicht einmal homogen. Es wäre hier pure Zeitverschwendung auf all die geistigen Auswüchse und deren Vor- und Nachteile einzugehen. Wir wollen uns im Tierreich umsehen und werden bei hungrigen Wölfen fündig. Ein gesellschaftlicher Verbund ist meist eine Zusammenrottung von einzelnen hungrigen Wölfen, die eigenständig nicht überlebensfähig sind. Wie Lemminge sterben in Massen nur schwache Geschöpfe, große Märtyrer und wahre Helden sterben einsam, verlassen und verachtet von allen, wenn schon nicht an einem Kreuz, so doch geächtet. Vera Felicitas Birkenbihl (26.04.1946 – 03.12.2011) beschreibt die Gruppenbildung wie folgend:

Je weniger die Menschen bereit sind aufeinander zuzugehen, desto mehr steigen die -ismen.
- wird fortgesetzt -
siehe auch:
1Mein Fleisch, mein Blut
2Ist Gott weiblich?
3Realitätsverlust