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TRÄUME
Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit
Träume sind Schäume? Obwohl die Menschheit sich immer schon intensive mit Träumen beschäftigt hat, sind sie erst seit Sigmund Freund (1856-1939) auch wirklich gesellschaftsfähig und wissenschaftlich interessant geworden. Erst mit der modernen Gehirnforschung kann man aber – wenn schon nicht eine Deutung der Inhalte von Träumen – so doch die Umstände, Zusammenhänge und Art von Träumen besser verstehen und zuordnen. Über Träume erfährt die moderne Gehirnforschung auch vieles über die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns. Dem Autor Stefan KLEIN ist eine gute Darstellung der heutigen wissenschaftlichen Forschung gelungen. Die heutigen Kenntnisse werden auch die Entwicklung künftiger Computersysteme prägen. Wir haben hier schon früher von einem EU-Förderprogramm zur Computer-Nachbildung des Gehirns geschrieben1.
persönliches Resümee: Die Gründung dieser Webseite geht auf einen Traum zurück d.h. diesen erlebten wir als einen direkten Befehl Gottes an uns. Selbstredend, dass wir mit Träumen und den daraus "vermeindlichen" Erkenntnissen auch persönlich viel arbeiten. Unsere seit Jahren angeeignete Arbeitsweise ist, dass wir die sehr kreative Phase nach dem Aufstehen für unsere geistige Arbeit nützen (Morgenstund hat Gold im Mund). Es wäre aber weit gefehlt zu sagen, im Traum spräche Gott selbst zu uns. Das Kapitel über Zomies und Avadare im Buch war sehr aufschlussreich und eröffnet vielleicht einen völlig neuen Zugang zu all den Dämon, Teufeln, bösen Geistern und überhaupt dem Bösen in dieser Welt. Dies wäre ein Quantensprung mit einem neuen Evolutionsabschnitt, den die Menschheit bewusst vollziehen sollte.
Zusammen mit dem bereits besprochen Buch: Anatomie Schicksal bildet es eine breite Basis für künftige gesellschaftliche Etwicklungen.
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Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
und sitzet und esset euer Brot in Sorge;
denn seinen Freunden gibt es der Herr im Schlaf.
Psalm 127,2
siehe auch:
1Wettlauf ums Gehirn, künstliche Intelligenz
Haus meines Vaters
Ruhestätte der Seele
Tempelreinigung
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Die Einweihung
Das Buch „Einweihung“ von Elisabeth Haich (20. März 1897 – 31. Juli 1994), einer ungarischen Künstlerin und Autorin, ist in einschlägigen Kreisen hierzulande die Bibel der Esoterik. Sie machte nach dem 2ten WK Joga in Europa populär. Gemeinsam mit Helene Petrovna Blvatsky (12. Aug. 1831 – 8. Mai 1891), einer russlanddeutschen Okkultistin, die in New York 1875 die Theosophische Gesellschaft gründete, brachte sie dem westlichen christlichen Kulturkreis die östliche Spiritualität näher.
Das Buch lässt sich grob in zwei Teile gliedern. Der erste Teil beschreibt die Autorin als Suchende auf dem Weg nach ihrer Vergangenheit und als ehemalige Prinzessin in Ägypten, die ca. 2300 v. Chr. in der 5. Dynastie gelebt haben soll. Dieser Teil liest sich wie ein spannender Roman und wie viel davon auf einer echten Rückführung fußt und authentisch ist, muss jeder für sich selber entscheiden. So nicht alles wahr ist, so ist es auf alle Fälle gut erfunden. Es gibt zwischen Himmel und Erde sicher mehr als wir uns vorstellen können und oft tun einige Leute noch etwas dazu, so dass mittlerweile jeder zweite Esoteriker ein ehemaliger Prinz, König, Feldherr oder sonst wie geschichtsträchtig ist. Die zweite Hälfte ist eine trockene geistige Betrachtung von geometrischen Figuren/Körpern und Tierkreiszeichen.
Esoterik? - Das angehängte Zitat hat wahrscheinlich erst die Massen bewegt und der Esoterik den großen Zulauf beschert. Das Wissen und der Glaube fehlt allerorts. Als der Geistliche einmal mit seinem Brimborium1 bei uns vorbei kam, um zu „benedizieren“, da wunderte sich unsereiner als Kind. Gott war doch einer der hatte ein Haus und wurde in einem Tabernakel eingesperrt. Dass Gott auch außerhalb existiert, hat erst die Esoterik wieder bewusst gemacht. Dieses Geschäftsfeld hat man kampflos wie schon zuvor die Seelsorge „Spezialisten“ d.h. in letzterem Fall Psychiatern überlassen. Was heute der „Geistlichkeit“ noch bleibt ist das Vorlesen aus der Bibel, was aber eigentlich durch den Buchdruck und die deutsche Übersetzung der selben durch Luther auch schon obsolet geworden ist. Die Gezänke um Marienverehrungen, Liturgien und Riten können wohl nicht darüber hinwegtäuschen, dass Wesentliches den Bach hinunter geht.
1Brimborium: nicht die Mittel heiligen die Person, sondern die Person heiligt die Mittel. Im Klartext: ein unreiner sündiger Mensch entweiht alles. Um geistlich/göttlich wirken zu können muss man selber frei, rein, schuldlos etc. d.h. heilig oder heil sein. Ein Kranker kann keinen Kranken heilen und ein Blinder keinen Blinden führen.
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Die Kirchen haben weder das Wissen noch den Glauben,
um die Welt zu retten.
Helena Petrovna Blvatsky
siehe auch:
Haus meines Vaters
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Die Anatomie des Schicksals
Was uns lenkt
Das Schaf Dolly (1996-2003) war das erste geklonte Säugetier und wahrscheinlich auch das Ende des großen Glaubens an die Gentechnik. Epigenetik, Epigenese, Cronobiologie etc. sind nun laut dem Autor Johannes Huber, ein Theologe und Mediziner, die zentralen Themen des Menschseins. Er versucht das in seinem Buch durch 11 Fragen zu beantworten:
- Können wir in unser Schicksal eingreifen? Ja.
- Werden Gedanken zu Taten und Schicksalen? Ja.
- Formen Gedanken Gesicht und Stimme? Ja.
- Ergeben sich Zeiten und Zeitschicksale durch Gedanken? Ja.
- Entstehen Schicksale schon im Uterus? Ja.
- Ist die microRNA ein Schicksalsbote zwischen Außenwelt und Gebärmutter? Ja.
- Schlagen sich Umweltbelastungen schicksalhaft im Gehirn nieder? Ja.
- Gestalten Eltern das Schicksal ihrer Kinder noch vor der Zeugung? Ja.
- Ist die Pubertät die wichtigste Schicksalsperiode unseres Lebens? Ja.
- Können unsere Gedanken auch nach dem Tod wirken? Ja.
- Wenn Gedanken Wirklichkeit werden, was bedeutet das für den Tod? „...“
Resümee: Es gibt unzählige Wege auf denen man zu Gott finden kann. Jeder hat seinen eigenen Weg und es wird viele „Geister1“ geben, die hier fündig werden. Uns erinnert der hier eingeschlagene wissenschaftliche Weg ein wenig an die Geschichte mit dem Tausendfüßler. Ein Tausendfüßler wurde einmal gefragt, wie er das mache, wenn er den 998. Fuß bewegt und wie er wisse, wann er seinen 999. Fuß bewegen müsse. Da antwortete der Tausendfüßler, das wisse er selber auch nicht, aber er würde künftig darauf achten. Nun – von diesem Tag an konnte der Tausendfüßler nicht mehr richtig gehen und er stolperte und hinkte. … wir leben in einer verwissenschaftlichen Welt und alles möchte man bis in die kleinsten Details verstehen. Bei der Unendlichkeit Gottes wird den Suchenden dabei sicher nie langweilig werden!
siehe auch:
1Körper, Seele & Geist
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Zwischen Christus und Satan
Dieses Buch (Erstausgabe 1888) von Ellen Gould WHITE (26.Nov. 1827 – 16.Juli 1915) ist eine historische Gesamtschau der protestantischen und freikirchlichen Bewegung. Ellen Gould White selber gehörte zu den Mitbegründern der 7-Tage Adventisten. Wenn man - wie bei den Karl May Romanen die ausladenden Landschaftsbeschreibungen – die blumigen moralphilosophischen Belehrungen überfliegt, kann man diesem Werk viele kostbare Informationen entnehmen. Es ist kein vollständiges Geschichtswerk des Christentums, verschafft aber einen guten historischen Einblick über den Protestantismus, das im Hauptteil bei den Waldenser (Petrus Valdes 12. Jahrhundert) beginnt und viele der wesentlichen Personen beschreibt. Der Protestantismus verglorifiziert ihre „Heiligen“ weniger und stellt diese mehr in den historischen Zusammenhang, was dieses Werk auch geschichtlich lesenswert macht. Ein vergleichbares Werk ist uns nicht bekannt. Es gibt ganze Abhandlungen von Päpsten und viele Jahreszahlen (wie z.B. bei Karlheinz DESCHNER – Kriminalgeschichte des Christentums), aber eine Vernetzung d.h. dass man darin eine logische Folge von Entwicklungen sehen könnte, gibt es nicht.
Dieses Werk regt zum Nachdenken an und man macht unweigerlich einen Abgleich zwischen all den christlichen Bekenntnissen. Wir finden es durchaus legitim, sich ohne irgendwelche Vorbehalte die Frage zu stellen, was hier und was dort besser ist. Gott lässt alles bestehen, damit die einen von den anderen etwas lernen könnten und man braucht sich dabei nicht immer gleich die Köpfe blutig zu schlagen.