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Gerade in Zeiten wie diesen, wird viel von Schuld und Vergehen von anderen gesprochen, die man angeblich nur durch Rache, rohe Gewalt und sehr viel Geld aus'merz'en könne. Solche ethischen Wertvorstellungen, besonders bei christlichen Parteien stehen bei uns und auch bei Gott nicht hoch im Kurs. [Nicht nur, dass man ständig an Macht, Einfluss und einen ungeheuerlichen Materialeinsatz (darunter auch das geliebte Geld) verliert, sondern es mehrt sich auch die Schuld bei Gott und Mensch zusehends]. Es ist höchst an der Zeit einmal die Sache mit der römischen Dezimierung zu erörtern. Gibt es eine Rache oder eine Gewalt auch bei Gott? Gott hat Gewalt und Macht in Fülle, Rache ist ihm aber dennoch fremd. Bei Gott gibt es eine gerechte Konsequenz, die sich aber jeder selber zuzieht, indem er sich abseits von Gott stellt und dafür braucht Gott keinen einzigen Menschen als Werkzeug (auch keinen christlichen Erlöser in welcher Form auch immer). Kein Mensch ist befugt im Namen Gottes strafend oder richtend zu handeln!! Die Sache mit dem Erlöser verhält sich in Wirklichkeit anders, als viele sich wünschen und daher auch gerne falsch nachplappern.1
Genug der einleitenden Worte. Um die römische Dezimierung von Grund auf zu verstehen, muss man wissen, wann, wie und von wem diese angewendet wurde:
Es ist wohl ein Verdienst des Christentums, das römische Heidentum überwunden zu haben und das System der Dezimierung abgeschafft zu haben. Durch den freien Willen hat Gott jedem Einzelnen die Macht über alle irdischen Kräfte und Mächte verliehen und jeden von uns aus jeglicher Sklaverei befreit (auch die aus einer römischen Grausamkeit). Gott ist der, der uns von allem befreit was uns versklavt und nicht der, der uns versklavt. So auch Gott Gewalt anwendet, so setzt er diese ein um uns zu befreien, wenn wir in zu großer Gefangenschaft leiden. Immer wenn wir nicht im Einklang mit Gott sind, leben und leiden wir in einer Knechtschaft – einer Sucht oder Krankheit. Auch wenn wir falschen Zielen hinterher laufen - etwa dem Geld und vielleicht von denen, die es kontrollieren wollen unterdrückt werden. Ein Geldsystem, das nur auf militärischer Macht beruht, hat kein göttliches Fundament und göttliche Kräfte werden dieses – wenn auch sehr dezent im Hintergrund – beenden.
Wie Schuld und Sühne und das mit dem göttlichen Erlöser wirklich auch für jeden spürbar wirken, möchten wir hier an einem Beispiel ADHS und dem nachstehenden Video demonstrieren:
– Der jetzige Themenkomplex (Erlöser) wird fortgesetzt!! –
siehe auch:
1aktueller Themenschwerpunkt: bisher erschienen – Dauerkrise, moderner Ablasshandel
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In mehr als 500 Jahren hat sich auch die Praxis, wie man mit Sünden und Vergehen aller Art umgeht, stark verändert und sagen wir auch verfeinert. Die Grundmuster sind dabei immer gleich geblieben. War es anfangs noch ein Tier, dem man alle Sünden aufgeladen hat und dann getötet hat oder verenden ließ, so entwickelten sich daraus ganze Institutionen und in heutiger Zeit lukrative Geschäftszweige.
Der Tiefgang im verlinkten Video ist nicht sehr berauschend, es gibt uns aber schon mal eine erste Richtung. Der „Sündenfresser“, wie wir hier den Ablassgeber bezeichnen würden, macht sich dabei als Hehler des Stehlers meist selber schuldig und ist oft noch „sündiger“ und mehr verstrickt in Schulden, wie der ursprünglich nach einer Befreiung Suchende.1 Dies kann man alleine schon an den derzeitigen hohen Staatsverschuldungen erkennen. Wie ist das aber nun wirklich mit der Tilgung von Schulden und den vielen Erlösern, die uns von unseren Vergehen befreien wollen? Kann ein Jesus durch ein Sühneopfer uns wirklich mit Gott, dem himmlischen Vater, wieder versöhnen?
Das Thema ist verdeckter und allgegenwärtiger als man auf den ersten Blick annehmen würde. Von der katholischen Beichte, über Versicherungen, Rechtsanwälten bis hinein in politische Parteien und alle möglichen Weltanschauungen. Wir möchten bei diversen Spendensammlern und bei all den NGO's einsteigen. Nun, persönlich haben wir die meisten Zuwendungen – wegen besserer Erkenntnisse – stark gekürzt oder gänzlich gestrichen. Nehmen wir all die Umwelt-, Artenschutz- und Lebensraumerhaltenden-Organisationen. Das Schema ist simple. Man greift irgendeine „krumme Sache“ auf und verspricht diese zu verbessern bzw. noch besser, diese aus der Welt zu schaffen. Sei es nun Kindermissbrauch, Vergewaltigungen, körperliche Gewalt, Tierhaltung, Artensterben oder eben die Umwelt- und Lebensraumzerstörung. Man begnügt sich natürlich nicht damit, die Missstände aufzuzeigen, sondern versucht andere aktive in die „Aufarbeitung“ mit einzubeziehen. Hier wird es interessant. Spätestens wenn man in Erkenntnis gebracht hat, dass ein Bill Gates auf diesen Zug aufgesprungen ist, sollte man erkennen, dass das oft nur ein Geschäftsmodell ist. Nur selten ist die Geschichte damit zu Ende und von diesem Zeitpunkt an beginnt es wirklich gefährlich zu werden.
Die „Sündenfresser“ sitzen nun auf sehr viel „Schuldgeld“, müssen aber erkennen, dass sie mit den von ihnen aufgezeigten Problemen total überfordert sind. Selig, wer mit dem Schuldgeld nur einen Petersdom errichtet und die Welt dadurch nicht in ein noch größeres Übel führt. Meist mutieren diese Sündenfresser zu totalen Lebens- , Kultur- und Zivilisations-Verweigerern und die Übelsten von ihnen führen in ihrer Verzweiflung Kriege. Die Devise „zurück in die Steinzeit“ ist nirgendwo besser ersichtlich, als bei den Umwelt-NGO's und Klimaklebern. Wenn wir in der Steinzeit angelangt sind, bauen wir alles wieder neu auf bis wir abermals an dem Punkt sind, wo wir heute stehen d.h. solange wir nicht aussterben treten wir auf der Stelle und hoffen vielleicht einmal eine andere Welt – vielleicht den Mars oder gar etwas außerhalb von unserem Sonnensystem – zu besiedeln. Und was machen wir auf dem Mars? Wir bauen dort genau das auf, was wir hier auch schon gemacht haben. … So funktioniert das aber wohl alles nicht!!
Der wesentliche Punkt eines Erlösers ist, dass er selber vorausgeht und nicht, dass er andere voraus schickt. Wenn jemand andere in einen Krieg schickt, so ist er natürlich kein Erlöser, sondern das Gegenteil. Wenn jemand verspricht die Welt zu retten und damit große Geldsummen sammelt, dann aber die Welt nur zerstören möchte, so ist er ein Lügner und ein Verräter seiner eigenen Sache. Ins Himmelreich gelangt man nur mit dem was man selber schafft und erreicht und nicht durch das, was man sich borgt, von Anderen ausleiht oder gar von einem Anderen raubt. Alles was wir benötigen, bekommen wir von Gott selber und niemand ist gezwungen sich an seinem Nächsten zu vergreifen.2
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Die Stärke einer Nation besteht am Ende in dem,
was sie alleine schaffen kann –
und nicht in dem, was sie sich von anderen leiht.
Indira Gandhi (19. Nov. 1917 – 31. Okt. 1984)
siehe auch:
Serie - 2000 Jahre Christentum: zwei Schwerter?, Englische Krankheit I, Englische Krankheit II, kostbare Perle
1Realitätsverlust
die Verschwender
Im Netz der Verführer
ich bin katholisch
Schuld und Sühne
2Krösus und sein Ende
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Zum Jahreswechsel gibt es immer Stimmen zur Genüge. Leider sehen wir uns hier erstmals veranlasst, das schreckliche Niveau dieser Reden durch einen eigenen Beitrag zu heben.
Laut einer UN-Studie sei die ehemalige DDR das gottloseste Land der Welt. Im nachstehenden wird das auf ganz Deutschland ausgedehnt:
Mit den Begriffen heilig, göttlich, gottlos, religiös etc. wird hier auf diesen Seiten – wie unsere Leser hoffentlich schon bemerkt haben - etwas anders umgegangen. Man hat unseren „Schutzpatron“ Jan Hus mit Insignien des Satans bedacht, als man ihn in Konstanz (nicht als Einzigen) auf einem Scheiterhaufen verbrannt hat. Gott hat da andere Vorstellungen was er als gottlos ansieht und was er zu seinem Reich gehörend betrachtet. Nichts desto weniger, wird hier der verwöhnte, arrogante Westen, wozu auch Deutschland in seiner Gesamtheit zählt, durchaus als abgehoben und gottfern eingestuft. Im Übrigen hat Gott Mittel und Wege zur Genüge, wie er seine „Kinder“ wieder auf Spur bringt. Sie werden schimpfen und maulen, lästern und klagen, seine Kinder werden es aber trotzdem sein.
Nach den eher allgemeinen beliebten „Brandmauern“ wollen wir hier zum Jahreswechsel ohne weitere Kommentare den unabhängigen EU-Abgeordneten Martin Sonneborn zu Wort kommen lassen:
siehe auch:
Brandmauer?
Größenwahn
Dauerkrise
politischer Jesus II
ich bin katholisch
deutsches Wesen
Quo vadis?
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Das Lesen der Systemmedien haben wir uns schon vor längerer Zeit, ob der darin enthaltenen alimentierten Lobhudeleien, abgewöhnt. Dennoch wollen wir hier einmal auf einen Beitrag „Dauerkrise“ (diePresse) eingehen. Es ist schon ein Tabubruch, wenn ein Systemblatt auf Kritisches eingeht, und sei es auch nur zu einer großen Verteidigungsrede der österreichischen Dreierkoalition (ÖVP, SPÖ & NEOS), die wir hier nicht unwidersprochen lassen wollen.
Das eine ist, dass man alle Probleme nur von früheren Regierungen geerbt hätte, das andere, dass anderenorts die Probleme noch größer wären, was man offenbar den eigenen Verdiensten zuschreiben möchte. Nun – wenn man - wo auch immer - sich für eine Aufgabe bewirbt, so darf man besonders bei Führungskräften davon ausgehen, dass man vom Status quo eine Ahnung hat und diesen beabsichtigt zu verbessern. Abgesehen davon, dass man ja schon früher im politischen Betrieb1 eingebunden war und vielleicht den jetzigen Zustand schon mit herbei geführt hat. Die Verantwortungskompetenz von Politikern hat wohl niemand geringerer als ein ehemaliger Bundeskanzler Gusenbauer demonstriert. Man sitzt in einem Aufsichtsgremium von René Benko und glaubt noch Millionen an entgangenen Provisionen einklagen zu können, obwohl der ganze Laden an die Wand gefahren wurde. Da ist keine Rede davon, von einer Haftung oder Wiedergutmachung von dem entstandenen Schaden, den man kraft des ausgeübten Amtes/Postens mitverursacht hat.
1Der politische Betrieb ist wohl für die Charakterbildung nicht sehr förderlich.
Das nächste ist, dass man sich nur als ein teuer bezahlter Beamter sieht, der nur Befehlsempfänger (am besten von der EU) ist und selber keine Verantwortung für sein Tun und Handeln zu übernehmen hat. Man ist nicht einmal mehr Gott eine Rechenschaft schuldig, da man diesen in so weite Ferne gerückt hat, dass er nicht mehr existiert. Der politische Durchgriff der Politik in Corona-Zeiten hätte ein Weckruf an alle sein müssen. Viele haben es begriffen und verstanden, wie Geld unsere Welt korrupt gemacht hat:
Was treibt eine Nato-Beate dazu, die Neutralität an den Nagel zu hängen und beim Ukrainekrieg mitzumachen? Reine Menschlichkeit natürlich. Derart wurde man schon lange nicht mehr angelogen! Solange für all die Schäden und menschlichen Tragödien andere einspringen müssen, ist das alles wunderbar und da wird bis in den Himmel gelogen und gelobt. Nein – die anderen sind noch dümmer als wir. Bei Gott zählen solche Entschuldigungen mit Sicherheit nicht. Die Europäer haben es wieder einmal nicht begriffen, dass mit Kriegen immer wieder einige wenige kurzfristig Geschäfte machen. Die Amerikaner haben es schon verstanden, dass man nur mit Frieden gute Kasse machen kann und lassen die Europäer gleich 2x zahlen. Einerseits, dass man den Europäern die nötigen Waffen verkauft und anderseits, dass man bei dem auszuhandelnden Frieden sich dauerhafte Vorteile verschaffen könnte, was aber zunehmend immer unwahrscheinlicher wird.
Jeder ist ein Sklave von dem Herrn, dem er nachläuft. Geld ist da sicher ein schlechter Herr, da es neuerdings nicht einmal durch Gold gedeckt ist und mit der digitalen Währung nicht einmal mehr das Papier wert sein wird, auf dem es einmal gedruckt war. Wenn Gott von dieser Welt wäre, hätten IHN die Menschen schon lange wegen eines billigen Linsengerichtes verpfändet (1. Moses 25,29-34).
siehe auch:
Money
Realitätsverlust
Supermarktgeneration
ich bin katholisch
deutsches Wesen
Quo vadis?